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Glyphosat im Wasser - schädlich oder unbedenklich?

Die Wirkung von Glyphosat auf Menschen durch Glyphosat im Wasser ist nach wie vor nichtTraktor sprüht Pflanzenschutzmittel auf Acker vollständig geklärt. Es gibt Studien, aus denen ein eindeutig schädigender Einfluss auf die Gesundheit zu entnehmen ist. Glyphosat wird demzufolge sogar eine krebserregende Wirkung nachgesagt.

Die Besonderheit von Glyphosat ist, dass es gut wasserlöslich ist und, nachdem es seinen Weg in den Boden gefunden hat, relativ stark an seine Mikropartikel bindet. Die Folge ist eine Veränderung der Mikroorganismen im Boden sowie eine Beeinträchtigung der nützlichen Bodenmikrobiota durch Glyphosat im Wasser.

Jahrelang gehört Glyphosat nun schon zu den beliebtesten Herbiziden, die in der konventionellen Landwirtschaft zur Unkrautvernichtung und Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Über die tatsächliche Auswirkung auf den Menschen, die Tiere und die Umwelt im Allgemeinen sind sich Forscher uneinig. Es gibt viele verschiedene Mittel zur Pflanzenschutzbekämpfung. Glyphosat selbst als aktiver Bestandteil gilt im Allgemeinen immer als weniger giftig als letztlich das fertige Mittel, welches zum Einsatz kommt. Grund dafür ist, dass darin eben nicht nur Glyphosat enthalten ist, sondern noch zusätzliche Stoffe wie Formaldehyd. Was dann schließlich entsteht wird als „Cocktaileffekt“ bezeichnet. Das bedeutet, dass die Mischung verschiedener Stoffe immer giftiger ist als die einzelnen Stoffe an sich.

 

Glyphosat im Wasser Auswirkungen

Ob Glyphosat im Wasser nun eine schädliche Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben kann, ist umstritten. Fakt ist jedoch, dass der Einsatz des Herbizids in der Landwirtschaft erwiesenermaßen unter anderem die folgenden negativen Effekte auf Pflanzen hat:

➥ Eindringen des Glyphosats in die Pflanze nach Kontakt mit dieser
➥ Reduzierung der Nährstoffverfügbarkeit der Pflanze
➥ Geringere Resistenz der Pflanze gegen andere schädliche Organismen
➥ Hemmung der Eiweißbildung in der Pflanze, welche das Wachstum zum Stillstand bringt
➥ Verlangsamung und letztendliche Einstellung des Stoffwechselprozesses der Pflanze
➥ im schlimmsten Fall stirbt die Pflanze gänzlich ab

Darum ist die Wirkweise von Glyphosat auch so effizient. Allein schon aufgrund des massiven Einsatzes des Stoffes in der Landwirtschaft kann nicht ausgeschlossen werden, dass Glyphosat ins Grundwasser und über dieses auch in unser Leitungs- bzw. Trinkwasser gelangt. Ein weiteres Problem ist, dass die Pflanzen in Folge der häufigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln eine Glyphosatresistenz entwickeln können. Das würde bedeuten, dass die Wirkung von Glyphosat als Unkrautvernichter ausbliebe. Die Bauern müssten auf andere Biozidprodukte zurückgreifen, die nicht weniger belastend für die Umwelt wären und weiterhin einen negativen Einfluss auf die Vielfalt der Ökosysteme hätten.

 

AMPA – Hauptmetabolit von Glyphosat

Die Abkürzung AMPA steht für Aminomethylphophonsäure. Sie ist das Hauptmetabolit – also das Abbauprodukt, was am häufigsten bei der Verstoffwechselung entsteht – von Glyphosat. Sie besteht aus organischen Phosphonaten, die Stickstoff enthalten. AMPA entsteht während der Bindung des Herbizids Glyphosat an Mikropartikel im Boden. Dadurch, dass die Säure eine höhere Stabilität als das Herbizid selbst aufweist, ist die Halbwertszeit, also die Zeit, die es dauert, bis die Hälfte des Stoffes wieder abgebaut ist, länger. Außerdem wiesen neuere Studien eine höhere Toxizität bei AMPA als bei Glyphosat nach.

 

Grenzwert Glyphosat nach Deutscher Trinkwasserverordnung

Die Trinkwasserverordnung legt daher einen Grenzwert für Glyphosat im Wasser fest. Dieser liegt aktuell bei 0,1 µg / Liter. Bis zu dieser Menge ist der Gyphosatgehalt im Trinkwasser völlig unbedenklich. Übersteigt die Menge des Glyphosats im Wasser diesen Grenzwert, sind Maßnahmen zu ergreifen um die eigene Gesundheit zu schützen. Eine Option sind beispielsweise Filtersysteme, die das Herbizid wieder aus dem Trinkwasser herausfiltern und eine saubere Qualität des Wasser gewährleisten.

Um überhaupt erst Genaueres über den Glyphosatgehalt im eigenen Trinkwasser zu erfahren, verschafft ein Wassertest Glyphosat einen Überblick. Der Wassertest kann einfach zu Hause durchgeführt werden. Unser akkreditiertes Labor wertet Ihre Wasserprobe aus. Den Analyseergebnissen, welche Sie innerhalb weniger Tage von unserem Laborteam zugeschickt bekommen, entnehmen Sie die Informationen über eine eventuelle Belastung durch Glyphosat im Wasser.

Testen Sie Ihr Wasser jetzt auf Glyphosat und auf andere potentiell schädigende Stoffe!

Referenzen:

1) Umweltbundesamt: Glyphosat

2) Bund: Glyphosat auf dem Prüfstand

3) LAWA-Bericht: Grundwasserbeschaffenheit

 

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