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Brunnenwasser Schwermetalle

brunnen-schwermetalleBei der Wasserversorgung über öffentliche Netze wird die Einhaltung der Grenzwerte für Schwermetalle von den Versorgern garantiert.

Brunnen mit erhöhter Schwermetallbelastung müssen von den Versorgern geschlossen werden, wenn eine Aufbereitung des Wassers nicht möglich ist.

Bei dezentraler Wasserversorgung können Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber im Brunnenwasser allerdings zur Gefahr werden.

Wie gelangen Schwermetalle in das Brunnenwasser?

Fast jedes Brunnenwasser enthält geringe Mengen an Schwermetallen natürlichen Ursprungs. Schwermetalle werden vom Wasser aus Boden- und Gesteinsschichten ausgewaschen. Relativ hohe natürliche Gehalte von Schwermetallen im Brunnenwasser können in Gegenden mit Erzlagerstätten vorkommen. In Deutschland sind dies zum Beispiel das Harzgebiet und einige Gemeinden im Erzgebirge. In diesen Gegenden besteht auch die erhöhte Gefahr von Schwermetallauswaschungen aus Abraumhalden oder Gruben.

Generell zählen Bergbau- und Industriebetriebe zu den bedeutensten Quellen von Schwermetallen im Brunnenwasser. Dies gilt besonders, wenn Brunnen an Standorten gebohrt werden, die mit industriellen Altlasten kontaminiert sind. Verunreinigungen mit Uran sind besonders in Gegenden mit Vorkommen von Buntsandstein und Keuper anzutreffen. Auch Phosphatdünger kann Brunnenwasser mit dem Schwermetall verunreinigen. Schwermetalle werden im Boden nicht abgebaut und wandern sehr langsam durch die Bodenschichten. Die Löslichkeit von Schwermetallen wird durch saures Wasser bzw. saure Böden (pH-Wert unter 7) deutlich erhöht.[1]

Welche Schwermetalle sind im Brunnenwasser besonders problematisch?

Während Schwermetalle wie Kupfer und Zink in Spuren für den Menschen lebensnotwendig sind, wirken Schwermetalle wie Quecksilber (Grenzwert: 0,001 mg/l) und Arsen (Grenzwert: 0,01 mg/l) bereits in geringen Konzentrationen toxisch. Quecksilber verursacht schwere Nerven- und Hirnschäden. Eine chronische Arsenvergiftung kann unter anderem zu Schäden an den Blutgefäßen und diversen Krebserkrankungen führen. Cadmium gilt ebenfalls als krebserregend und kann außerdem Unfruchtbarkeit, Nierenschäden und Knochenbrüche verursachen.

Ist Brunnenwasser mit dem Schwermetall Blei belastet, drohen bei langjährigem Konsum des Wassers zum Beispiel Schäden am blutbildenden System und den Nerven. Blei reichert sich im menschlichen Körper stark an und ist besonders für Kleinkinder bereits in niedrigen Konzentrationen schädlich. Uran (Grenzwert: 0,01 mg/l) im Brunnenwasser gehört ebenfalls zu den Schwermetallen mit krebsfördernder Wirkung. Betroffen von Tumoren sind hier meist die Nieren.[2]


Einhaltung der Grenzwerte für Schwermetalle im Brunnenwasser mit Test überprüfen

Die Trinkwasserverordnung schreibt für Schwermetalle im Brunnenwasser relativ strenge Grenzwerte vor. Auch private Brunnenbetreiber sollten ihr Wasser regelmäßig auf Schwermetalle untersuchen lassen, um Gesundheitsschäden zu vermeiden. Vor allem, wenn Kinder das Brunnenwasser trinken, sollte eine Wasseranalyse in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Eine Wasseranalyse gibt auch darüber Auskunft, ob das Brunnenwasser mit Nitrat oder Coli-Bakterien belastet ist. Auch bei kommunaler Wasserversorgung macht ein Test auf Schwermetalle Sinn, da sich aus Rohren und Armaturen in der Hausinstallation ebenfalls Schwermetalle lösen können.

Referenzen zu „Schwermetalle Brunnenwasser“:

[1] Bayerisches Landesamt für Umwelt, „Rückhaltevermögen des Bodens für Schadstoffe“
[2] Technische Universität Bergakademie Freiberg, „Uran im Trinkwasser“

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