Schimmel Kinderzimmer - Laboranalyse24.de

Schimmel Kinderzimmer

Ein noch nicht voll ausgebildetes Immunsystem macht Kinder besonders anfällig gegenüber Schimmel und anderen Schadstoffen. Schimmelpilzsporen können unter anderem Reizungen der Atemwege und Allergien auslösen. Kinder verbringen einen Großteil ihrer Zeit im Kinderzimmer. Deshalb sollte das Kinderzimmer möglichst frei von Schimmel sein.


Schimmel im Kinderzimmer – welche Gesundheitsgefahren drohen?

Schimmel KinderzimmerEine gewisse Konzentration von Schimmelpilzen ist in der Innen- und Außenluft normal. Erhöhte Konzentrationen von Schimmel im Kinderzimmer können aber zu einer Gesundheitsgefahr werden. So kann Schimmel im Kinderzimmer eine Schimmelpilzallergie auslösen.[1] Zu deren Symptomen zählen zum Beispiel brennende Augen, Atemwegsbeschwerden wie Atemnot, Husten und Verschleimung sowie Ekzeme der Haut. Schimmelpilzsporen stellen weiterhin ein Risiko für Asthmatiker dar und können die Krankheit sogar selbst auslösen.

Kopfschmerzen und chronische Müdigkeit werden teilweise auch einer Belastung mit Schimmelpilzen zugeschrieben. Verantwortlich für die krankmachenden Eigenschaften von Schimmel sind vielfach Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) wie Aflatoxine oder Fumonisine.[2]

Neben der Aufnahme über die Lunge kann besonders für Kleinkinder und Säuglinge auch die direkte orale Aufnahme (orale Phase) von Schimmel im Kinderzimmer eine Gefahr darstellen. Besondere Risiken gehen hier zum Beispiel von Schimmelbelägen auf Fußböden und Kuscheltieren aus.

Wie kann Schimmel in Kinderzimmern entstehen?

Schimmel entsteht in Kinderzimmern meist an schlecht belüfteten und kühlen Stellen. Hier kondensiert die in der Raumluft enthaltende Feuchtigkeit und bietet einen idealen Nährboden für Schimmel. Verstärkt wird die Bildung von Schimmel durch schlechtes Lüftungs- und Heizverhalten. Grundsätzlich sollten im Winter alle Räume im Haus gleichmäßig geheizt werden, um die Bildung von Kondensationspunkten zu vermeiden. Eine Lüftung sollte mindestens 3 Mal täglich für 10 Minuten erfolgen. Auch schlecht isolierte Außenwände, schadhafte Dächer oder undichte Rohrleitungen können die Bildung von Schimmel im Kinderzimmer fördern. Verschüttete Flüssigkeiten in Betten oder auf Fußböden erhöhen das Risiko für einen Schimmelbefall von Matratzen und Bodenbelägen.

Schimmel im Kinderzimmer richtig beseitigen

Schimmelpilz im KinderzimmerEs empfiehlt sich, wenn möglich Kinderzimmer vor der Ankunft des Nachwuchses auf einen Befall mit Schimmel zu prüfen. Test-Kits für Schimmelpilze können auch Belastungen aus versteckten Schimmelherden sicher aufspüren. Starker Schimmelbefall in Dachkonstruktionen, Wänden oder Fußböden sollte durch Fachleute saniert werden, da sonst bei Sanierungsarbeiten erhebliche Mengen Schimmelpilzsporen in die Raumluft freigesetzt werden können.

Kleinere Herde von Schimmel im Kinderzimmer können zum Beispiel durch hochprozentigen Alkohol (mindestens 70 %) oder eine 5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung bekämpft werden. Der Handel bietet auch spezielle Schimmelentferner an. Diese Chemikalien können aber für Kinder selbst zur Gefahr werden und sollten nach entsprechender Einwirkzeit wieder sehr gründlich entfernt werden. An erster Stelle muss allerdings immer die Bekämpfung der Schimmelursache stehen, da Schimmelherde sonst auch nach einer Entfernung immer wieder aufblühen.

Referenzen zu Schimmel Kinderzimmer:

[1] Bundesregierung.de, „Gesundheitsgefahren im Kinderzimmer (Schimmel)“
[2] Bayerisches Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, „Mykotoxine, Schimmelpilze...“


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