Bodenuntersuchung - Laboranalyse24.de

Bodenuntersuchung

Eine Bodenuntersuchung kann aus verschiedensten Gründen sinnvoll sein. Gartenböden auf ehemaligen Industriestandorten können mit gefährlichen Altlasten wie Öl und Schwermetallen belastet sein. Teilweise werden Bodenschadstoffe auch über die Luft, Oberflächenwasser oder Dünger in Böden eingetragen.[1] Über selbst geerntetes Obst und Gemüse können diese Stoffe in den Körper gelangen. Durch eine Bodenuntersuchung können außerdem die Bodenart und die Nährstoffversorgung des Bodens bestimmt werden. So lässt sich bedarfsgerecht und kostengünstig düngen.

Bodenuntersuchung – welche Schadstoffe können ermittelt werden?

BodenuntersuchungZu den gefährlichsten Schadstoffen im Boden zählen Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Nickel und Cadmium. Schwermetalle sind teilweise krebserregend oder verursachen schwere Nervenschäden. Eine Bodenuntersuchung spürt aber auch Schwermetalle wie Kupfer, Chrom und Zink auf, die in Spuren für Menschen und Pflanzen lebensnotwendig sind. In höheren Konzentrationen wirken aber auch diese Schwermetalle auf Menschen und Pflanzen toxisch. Mögliche Kontaminationen mit hochgiftigem Arsen sowie nierenschädigendem Uran können mit einer Bodenuntersuchung ebenfalls entdeckt werden. Zu den häufigen Bodenschadstoffen zählen auch Mineralölkohlenwasserstoffe wie Öl und Benzin.

Bodenuntersuchung  als Grundlage für optimale Nährstoffversorgung

Mit einer Bodenuntersuchung lässt sich zum Beispiel der wichtige Stickstoffgehalt des Bodens schnell bestimmen. Stickstoff (Nitrat) ist für das Pflanzenwachstum unerlässlich. Eine Überdüngung mit Stickstoff führt aber zu Geilwuchs, anfälligen Pflanzen und belastet die Umwelt. Auch Nährstoffe wie Magnesium, Calcium, Kalium und Eisen haben einen wichtigen Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Umfangreiche Bodenuntersuchungen bestimmen zusätzlich immer den pH-Wert, die Bodenart und die Humusklasse des Bodens. In zu sauren, stark alkalischen oder sehr schweren Böden sind viele Bodennährstoffe schlecht verfügbar. Ist der Boden-pH-Wert bekannt, kann zum Beispiel einer Bodenversauerung gezielt durch Kalkung entgegenwirkt werden.

Wann sollte eine Bodenuntersuchung erfolgen?

Regelmäßige Bodenuntersuchungen sind in der kommerziellen Landwirtschaft längst Standard. Aber auch die Erträge von Hobbygärtnern können von Bodenuntersuchungen deutlich profitieren. Die Freude an gesunden Pflanzen ist natürlich ein weiteres Plus einer optimalen Nährstoffversorgung. Eine Bestimmung des Nährstoffgehalts bietet sich besonders vor dem Auspflanzen oder der Aussaat an. Auch bei der Umstellung von zum Beispiel Zierpflanzen auf Gemüse sollte der Nährstoffgehalt bestimmt werden, da Gemüse teilweise recht hohe und spezifische Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit stellt. Eine Schadstoffuntersuchung des Bodens kann bei eigenem Anbau von Obst und Gemüse vor Gesundheitsschäden schützen. Einige Schadstoffe wie Uran können auch über die Atemwege (Staub) in den Körper gelangen[2]. Besonders gefährdet sind hier am Boden spielende Kinder.

Wie läuft eine Bodenuntersuchung ab?

Unsere Sets zur Bodenuntersuchung bestellen Sie einfach über das Internet. Das Set mit einer Gebrauchsanweisung, einem Erfassungsbogen und einem Beutel zur Probenentnahme geht Ihnen dann bequem per Post zu. Ort und Zeitpunkt der Probenentnahme kann von Ihnen frei gewählt werden. Die Rücksendung der Probe erfolgt mit einem bereits etikettierten Karton. Ausgewertet wird die Bodenprobe in einem spezialisierten Labor, das Ihnen nach wenigen Tagen die verständlich aufbereitete Auswertung der Bodenuntersuchung per Post zusendet.

Referenzen zu Bodenuntersuchung

[1] Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen, „Schadstoffe im Boden
[2] Bundesamt für Strahlenschutz, „Uran“


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