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Bodenanalyse

Schadstoffe im Boden lauern nicht nur auf ehemaligen Industriestandorten. Bodenanalysen zeigen, dass Böden auch durch Industriestäube, den Straßenverkehr oder Dünger mit zum Beispiel Schwermetallen kontaminiert sein können. [1] Pflanzen nehmen Bodenschadstoffe teilweise auf. Selbstangebautes Obst- und Gemüse kann so zur Gesundheitsgefahr werden. Bodenanalysen erkennen aber auch Defizite im Nährstoffgehalt von Böden und bilden so die Grundlage für eine gezielte Düngung.

Bodenanalyse auf Schadstoffe – welche werden erfasst?

BodenanalyseVermutete Kontaminierungen mit gesundheitsschädlichen Schwermetallen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Untersuchung des Bodens. Quecksilber, Blei, Chrom, Cadmium und Nickel werden von einer professionellen Bodenanalyse sicher erfasst. Diese Schwermetalle können unter anderem Krebs und Nervenschäden auslösen. Die in Spuren für Pflanzen und Menschen lebenswichtigen Elemente Kupfer und Zink zählen ebenfalls zu den von einer Bodenanalyse erfassten Stoffen. Allerdings können viele Spurenelemente in höheren Konzentrationen ebenfalls toxisch auf Pflanzen und Menschen wirken. Falls gewünscht, deckt eine Bodenanalyse auch das radioaktive Uran ab. Die Bodenschadstoffe Benzin und Öl gelangen häufig durch Tankstellen, undichte Heizöltanks und Ölverlust von Fahrzeugen in Böden. Dort wirken die Kohlenwasserstoffe toxisch auf Bodenlebewesen und Pflanzen. Über Anhaftungen an Pflanzen können Öl und Benzin auch über die Nahrung aufgenommen werden.

Bodenanalyse auf Nährstoffe – ist  der Boden optimal versorgt?

Viele Garten- und Ackerböden weisen kein optimales Nährstoffprofil auf. Mit einer Bodenanalyse können die Konzentrationen an wichtigen Bodennährstoffen wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Stickstoff sicher bestimmt werden. Bereits ein Mangel an einem Bodennährstoff kann bei Pflanzen zu Missbildungen und schlechten Erträgen führen. Bodenanalysen beugen aber auch einer kontraproduktiven Überdüngung mit zum Beispiel Stickstoff vor. Humusklasse, Bodenart und Boden-pH-Wert sind ebenfalls wichtige Bodenparameter, die über eine Bodenanalyse ermittelt werden können. Der Boden-pH-Wert hat einen wichtigen Einfluss auf die Verfügbarkeit vieler Bodennährstoffe und sollte deshalb in einem optimalen Bereich gehalten werden. Die Bodenart und Humusklasse sind unter anderem entscheidend für die Wasserspeicherungskapazität und die Bodendurchlüftung.

Wann sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden?

Eine Bodenanalyse zur Nährstoffbestimmung sollte vor der Aussaat bzw. vor dem Auspflanzen erfolgen. So kann durch gezielte Düngung am besten Einfluss auf die späteren Erträge genommen werden. Bei stark zehrenden Pflanzen kann eine Analyse des Stickstoffgehaltes auch zusätzlich während der Wachstumsphase angebracht sein. Vor dem Anbau von eigenem Obst oder Gemüse sollte der Boden auf Bodenschadstoffe hin überprüft werden. Viele Schadstoffe werden auch über Bodenstaub aufgenommen, sodass eine Bodenanalyse zum Beispiel auch bei im Garten spielenden Kindern Sinn macht. [2]

Wie funktioniert eine Bodenanalyse?

Unsere Bodenanalyse-Sets können einfach per Internet bestellt werden. Die Sets enthalten eine Gebrauchsanweisung und einen Beutel für die Probe. Die Probe kann von Ihnen zum Beispiel im Garten selbst genommen werden. Über ein bereits etikettiertes Paket gelangt die Probe dann in unser Labor. Nach einigen Tagen geht Ihnen das detaillierte Untersuchungsergebnis per Post zu.

Referenzen zu Bodenanalyse

[1] Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, „Einträge von Schwermetallen...
[2] Stadt Nürnberg, „Schwermetallinfo für den Garten


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